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Von Monika Stromberger
Um die Jahrhundertwende wurde auch Ljubljana von der allgemeinen Dynamik
der Modernisierung erfasst, die die Stadt zu einem urbanen Zentrum gedeihen ließ.
(1) "Das moderne Laibach"
(2) wurde zudem für die Slowenen zunehmend
zum nationalen Kristallisationspunkt künftiger Vereinigung.
Ljubljana stellt sich um die Jahrhundertwende als eine Stadt dar, über
deren Selbstbild drei divergierende politische Vorstellungen in Konkurrenz
zueinander traten. Wenn die Stadt dazu prädestiniert ist, "extern
entstandene Muster aufzunehmen und sich anzuverwandeln"
(3), so gilt dies auch für die
Landeshauptstadt von Krain, in deren Erscheinungsbild sich um die
Jahrhundertwende zentrale Konflikte der Monarchie spiegeln. Zugleich hatten
diese Auseinandersetzungen Auswirkungen auf das städtische Umfeld, auf das
Land Krain und das Selbstverständnis der slowenischen Bevölkerung vor
allem nach der Jahrhundertwende. Immerhin beschreibt einer der profiliertesten
zeitgenössischen Stadtgeschichtsschreibers, Ivan Vrhovec,
die Culturgeschichte der Stadt Laibach, zugleich ein grosses Stück
der Culturgeschichte des ganzen Landes, [als] nicht nur für den Bewohner
Laibachs, sondern für den Krainer überhaupt von hohem Interesse. Als
landesfürstliche, fast ganz und gar autonome Hauptstadt, war sie eine "Vorgeherin",
das Muster und Vorbild für die übrigen Städte des Landes, deren
Culturleben nur ein Abglanz des Culturleben Laibachs ist.
(4)
In Verbindung mit der Formierung
slowenischer Kulturvereine entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts ein national orientiertes slowenisches Bürgertum, das sich von
der Nachahmung deutscher Vorbilder emanzipierte und, wie auch jenes im
tschechischen oder kroatischen Teil der Monarchie, eigene Institutionen
initiierte. 1882 begann dieses nationalbewusste Bürgertum mit der Mehrheit
im Gemeinderat die Stadt zu strukturieren und auch mittels Ausbau der
kulturellen Infrastruktur die deutsche Minderheit zunehmend aus den kulturellen
Institutionen zu verdrängen oder slowenische Einrichtungen in Abgrenzung zu
jenen der Deutschen zu gründen. Mit kommunaler Unterstützung wurde das
kulturelle Leben der Stadt zunehmend slowenisiert.
Zu diesem sich ständig verschärfenden nationalen Konflikt
zwischen Slowenen und Deutschen (5) kam seit
den 1890er Jahren die Komponente des Kulturkampfes hinzu. Ljubljana blieb in der
Hand der Liberalen, während auf dem Land zunehmend die klerikale Partei an
Anhängern gewann. Den liberalen, vor allem städtischen Institutionen
setzten die Klerikalen ähnlich definierte katholische Einrichtungen
entgegen, es entwickelte sich die zentrale Auseinandersetzung um die Definition
des "wahren" Slowenentums zwischen den Polen "liberal-bürgerlich-urban"
und "katholisch-antibürgerlich-ländlich"
(7) eine Auseinandersetzung, die sich
mit dem Sieg der klerikalen Partei bei den Landtagswahlen des Jahres 1908
substantiell verschärfte. 1914 war Ljubljana eine slowenische Stadt und
zugleich eine liberale Insel in einem katholisch dominierten Land geworden.
Das Aufeinandertreffen dreier "Kulturen" der liberalen und
klerikalen Slowenen und der Deutschen erzeugte in Ljubljana ein
spezifisches Milieu, das auch die institutionelle Entwicklung von Wissenschaft
prägte.
In Ermangelung einer Hochschule lag der Schwerpunkt der wissenschaftlichen
Forschungsarbeit bei den Vereinen. Die im Hauptberuf meist als Lehrer oder
Geistliche tätigen Wissenschaftler fanden bei Einrichtungen wie der Slovenska
matica, dem Musealverein für Krain/Muzejsko drutvo za
Kranjsko und einem Zweigverein der katholischen Leo-Gesellschaft/Leonova
dru?ba Publikations- und Vortragsmöglichkeiten.
(8) Wichtig waren diese "unpolitischen"
Vereine für die politische Landschaft insofern, als sie durch ihre Tätigkeit
im kulturellen Bereich sowohl ein Faktor der Modernisierung als auch der
Nationalisierung waren und in diesem Sinn durchaus auch instrumentalisiert
wurden. (9) Sie trugen bei zur Manifestierung
kultureller Identität durch die Förderung der Sprache und der
Literatur, durch die Erforschung der Geschichte des slowenischen Volkes und
durch die Propagierung nationaler Werte. (10)
Die Rückbesinnung auf die eigene Geschichte war dabei mit
zukunftsorientiertenemanzipatorischen Ansprüchen einer Gleichberechtigung
der eigenen Nation verbunden. (11) "Nur
ein gebildetes Volk kann heutzutage seine nationale Individualität
erhalten, nur so ein Volk kann sich in der Konkurrenz mit der Welt messen, nur
ein kulturell hochstehendes Volk kann fortschreiten in nationaler,
wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht", (12)
wie es in einer Kampfschrift der National-radikalen Studentenschaft
formuliert wurde.
In Ljubljana war die erwähnte Slovenska matica von
nationalbewussten Slowenen im Jahr 1864 gegründet worden.
(13) Zunächst als "unpolitischer"
kultureller Mittelpunkt des slowenischen Verlagswesens konzipiert, zeigte sich
hier um die Jahrhundertwende die Kluft zwischen den Liberalen und Klerikalen,
die 1914 den Verein verließen. Deren institutionelles Sammelbecken war die
1896 gegründete Leo-Gesellschaft. Typisch verlief auch die Entwicklung des
Historischen Vereins für Krain/Histori?no drutvo za Kranjsko,
der in den 1880er Jahren, nach Verlust der Mehrzahl seiner slowenischen
Mitglieder, die sich vorwiegend der Slovenska matica zuwandten, vom Musealverein
für Krain absorbiert wurde. (14) Der
letztgenannte Verein wiederum wurde ab 1891 von einer slowenischen Mehrheit im
Ausschuss organisiert. (15) Mit der Eröffnung
des Landesmuseums Rudolfinum im Jahr 1888, dessen Trägerinstitution
der Musealverein war, wurde auch mit Beteiligung der Stadt eine weithin
sichtbare Manifestation für seine Präsenz in Ljubljana geschaffen.
Zugleich wurde bei diesem Anlass die Verbundenheit des Landes und der Stadt mit
der Monarchie zum Ausdruck gebracht: Das Museum sollte "ein Haus des
Friedens und der Verständigung, der wahren Vaterlandsliebe"
(16) sein, wie dies der Vorsitzende des
Vereinsausschusses, Karl Deschmann, formulierte.
Auf dem Sektor der Wissenschaften dominierten in Ljubljana um die
Jahrhundertwende Forscher, deren Haltung in der nationalen Frage durchwegs
eindeutig war. Allerdings verhinderte die wissenschaftliche Auseinandersetzung
und die Dynamik der Forschungstätigkeit der Vereine, dass die Trennung der
Themenbereiche und Einrichtungen stringent entlang der nationalen Grenzen
vollzogen werden konnte. Die Veröffentlichungen des Musealvereins für
Krain etwa blieben bis 1918 zweisprachig, und auch die Vorträge im
Verein wurden in beiden Sprachen gehalten. In den historischen Vereinen zeigt
sich eine Abkehr von landesgeschichtlich konzipierten Themen hin zu einer
nationalen, slowenischen Geschichtsschreibung, die die Integration in den österreichischen
Gesamtstaat jedoch nicht in Frage stellte. Die Erforschung der Landesgeschichte
war das Ziel zunächst des Historischen Vereins, später des
Musealvereins. Mit der Übernahme der Agenden des Historischen
Vereins, dessen bedeutendstes Werk wohl die populärwissenschaftliche Geschichte
Krains von der ältesten Zeit bis auf das Jahr 1813
(17) war, wurde die Landesgeschichte im Musealverein
für Krain situiert. Sukzessive wurde die Konzeption einer regionalen "Krainer"
Geschichte von jener einer nationalen Geschichte der Slowenen durchdrungen. In
den Publikationen des Musealvereins trat schließlich im Bereich der "politischen
Geschichte" die Beschäftigung mit "krainischen Themen"
hinter jener mit "slowenischen Themen" zurück.
(18) Allerdings blieb der Großteil der
slowenischen Forschung in Krain auch weiterhin auf regionalgeschichtliche
Aspekte bezogen. (19) Erst von 1910-1916 veröffentlichte
Josip Gruden die erste ausführliche Darstellung einer Geschichte des
slowenischen Volkes, (20) die sich nicht
mehr an die Grenzen von Krain hielt und die slowenischsprachigen Gebiete außerhalb
des Landes miteinbezog.
Die Geschichte der Stadt Ljubljana selbst findet deutlichen Widerhall in
allen Bereichen der Forschung. (21) Im
Kronprinzenwerk etwa sah die Darstellung der Reformationszeit Ljubljana als ein
Zentrum der Bildung, wenn auch noch im Kontext der deutschsprachigen
Entwicklung. (22) Auch in den
Stadtdarstellungen spiegelt sich neben einer Hervorhebung der Rolle von
Ljubljana als kulturelles Zentrum das Bekenntnis der Loyalität zum
Gesamtstaat. So schrieb Vrhovec über Ljubljana: "Sein Wachsthum und
seine Blüte ist ein Loblied auf die Huld und die väterliche Sorgfalt
der österreichischen Landesfürsten, die keine Gelegenheit vorübergehen
liessen, über Laibach das ganze Füllhorn ihrer Gnade auszuschütten."
(23)
Die Teilnahme an überregional wirksamen Prozessen zeigt sich in der
Vereinslandschaft Ljubljanas auch in der Professionalisierung der Wissenschaft
am Beispiel der Geschichtswissenschaft. So waren die Forscher zunehmend an den
Lehranstalten in Wien und Graz sowie an der Theologischen Lehranstalt in
Ljubljana ausgebildete Historiker, die in der Lage waren, die zeitgenössischen
Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten durch Quellensammlungen,
Archivarbeit und Publikationstätigkeit zu erfüllen.
(24) Die Nationalisierung der Wissenschaft
manifestierte sich, abgesehen von dem Anspruch, historische Fragen über den
Geltungsbereich der Landesgeschichte hinaus zu bearbeiten, vor allem in der
Frage der Publikationssprache, was in der Öffentlichkeit entsprechend
rezipiert wurde.
Einhergehend mit der Professionalisierung der Forschung und im Hinblick auf
die nationale Relevanz gerade dieser Frage wurde um 1900 in Ljubljana die Gründung
einer Universität (25) auch von den
Intellektuellen und politischen Führern der Stadt heftig eingefordert. Dass
die zuvor genannten Vereine überwiegend in Ljubljana gegründet wurden,
untermauerte die zentrale Funktion der Stadt auch im wissenschaftlichen Bereich,
ebenso wie die Förderung des städtischen Schulwesens als Basis höherer
Bildung: "In Ljubljana gibt es schon so lange ein geistiges Leben, dass es
hier für die Hochkultur einen günstigen Boden gibt."
(26)
Gerade der Errichtung einer nationalen
slowenischen Universität wurde große Bedeutung beigemessen. Die
geforderte Universitätsgründung in der krainischen Hauptstadt sollte
dazu beitragen, die Stellung Ljubljanas als nationales Zentrum der Slowenen zu
festigen. Die Teilung der Prager Karlsuniversität und die damit
einhergehende Installierung einer tschechischen Hochschule kann hier als
exemplarisches Beispiel genannt werden. Dieser Vorgang manifestierte den
Anspruch Prags als Zentrum der tschechischen nationalen Bewegung endgültig.
(27)
Auch die Forderung des slowenisch
dominierten Gemeinderates von Ljubljana nach einer slowenischen Universität
reflektierte die Folgen der nationalen Differenzierungsprozesse: "Die
kulturelle und politische Stufe des slovenischen Volkes rechtfertigt das Streben
nach einer selbstständigen [sic!] slovenischen Universität"
(28); so brachte es der liberale Bürgermeister
von Ljubljana, Ivan Hribar, auf den Punkt. Die nationale Vorreiterrolle der
Wissenschaftler und Studenten traf sich um 1900 mit der Leitvorstellung einer
Universitätsstadt: So wurde in einer bedeutenden Bürgerversammlung im
Jahr 1901 manifestiert, Ljubljana werde durch eine Universität zum Spiegel
des Fortschritts der Nation. (29)
In der Diskussion um die Universitätsgründung wurde auch die
lange Tradition wissen-schaftlicher Institutionen in der Stadt als Ar-gument
herangezogen. Sowohl Institutionen der Reformation als auch die Academia
Operosorum des 17. beziehungsweise frühen 18. Jahrhunderts eine
Gesellschaft von Gelehrten und Künstlern hatten die Hauptstadt des
Landes Krain als Wirkungsort gehabt. (30)
Jedoch war die Führungsfunktion von Ljubljana in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts als nationale Hauptstadt auch im Bereich der
wissenschaftlichen Tätigkeit nicht unumstritten.
(31) Zumindest noch einige Zeit nach 1848
wurde diese Stellung von Klagenfurt "bedroht", und auch Graz, einer
der wichtigsten Studienorte für Studenten aus Krain und ein Zentrum der
institutionalisierten Slawistik, spielte für die Slowenen als kulturelles
Zentrum eine gewisse Rolle. Diese Konkurrenz wurde im Zuge der heftigen
nationalen Konflikte und der zunehmenden Profilierung von Ljubljana als Stadt
mit einem Führungsanspruch für die slowenische Nation zurückgedrängt.
Um 1900 war dann die prosperierende Handelsstadt Triest, mit ihrem verhältnismäßig
großen Anteil an slowenischer Bevölkerung ein Mitbewerber um diese Führungsrolle.
Der Vorschlag, in Triest eine slowenische Universität zu gründen,
wurde von Seiten der Gemeindevertretung sowie in der Presse und in Bürgerversammlungen
in Ljubljana heftig abgelehnt. (32)
Bürgermeister Ivan Hribar exponierte sich als Fürsprecher der Gründung
einer Universität. Die Konzentration der wissenschaftlichen Tätigkeit
und der in den anderen Städten der Monarchie studierenden Slowenen in
Ljubljana musste ein Ziel einer aufstrebenden, sich als "modern" und "fortschrittlich"
deklarierenden Stadt sein, die den Führungsanspruch in der nationalen Frage
stellte. Es kam zu großen Versammlungen, etwa der erwähnten Bürgerversammlung
von 1901, zu Diskussionen im Landtag und zu Petitionen und Eingaben in Wien, in
denen deutlich auf die wichtige Rolle Ljubljanas in diesem Raum verwiesen wurde.
Die Stadt war sogar bereit, eine hohe Summe zur Verfügung zu stellen, und
Hribar selbst widmete der künftigen Hochschule seine Bibliothek.
(33)
Die Universitätsfrage einte auch die sonst auf allen Ebenen
konkurrierenden politischen Kräfte: Für die liberale und die klerikale
slowenische Partei war die Notwendigkeit der Universitätsgründung
gleichermaßen unumstritten. (34) Einwände
gegen eine slowenische Universität wurden hingegen von den Deutschen
erhoben, die sich allenfalls eine deutschsprachige Hochschule mit fallweise
stattfindenden slowenischen Vorlesungen vorstellen konnten.
(35) Demgegenüber bot die slowenische
Seite deutschsprachige Vorlesungen an und hob hervor, dass das staatliche System
als solches durch die Errichtung einer nationalen Universität nicht
in Frage gestellt werden sollte. (36)
Gerade am Beispiel der Universitätsfrage zeigt sich übrigens auch
deutlich, wie sehr man sich auch aus nationalen Gründen um die Emanzipation
von der Hauptstadt Wien bemühte. Letztlich waren diese Anstrengungen aber
vergeblich. Wien blieb realiter für Ljubljana der bedeutendste Studienort für
die Studenten aus Krain.
Die Stadt Ljubljana rang um 1900 in ihrem Selbstverständnis darum, ein
modernes Zentrum und die nationale Hauptstadt aller Slowenen in der Monarchie zu
sein. Die wissenschaftlichen Institutionen hier im weitesten Sinn
waren zugleich Movens dieser Entwicklung und ihr Spiegel. Politische Konzepte
konkurrierten auch auf dieser Ebene miteinander, und die Forscher trugen mit
ihren Arbeiten, ihrem Einsatz für die slowenische Wissenschaft im
Allgemeinen und für eine Universität im Besonderen dazu bei, die
kulturelle Landschaft von Ljubljana in der Wechselbeziehung von Modernisierung
und Nationalisierung zu prägen. Sowohl das Programm einer weitgehenden
Vereinigung aller Slowenen als auch die Gründung der Universität
wurden erst nach 1918 realisiert, doch die Dynamik der Entwicklung wurzelte in
jenen Konzeptionen, die schon die Diskussionen im 19. Jahrhundert geprägt
hatten.
(1) Vgl. insbesondere: Zgodovina Ljubljane. Privspevki
za monografijo. Gradivo s posvetovanja o zgodovini Ljubljane, 16. in 17.
novembra 1983 v Ljubljani, Ljubljana 1984 (Kronika).
(2) Peter von RADICS, Führer durch Laibach. Die Landeshauptstadt des
Herzogtums Krain, Laibach 1903, 12.
(3) Elisabeth
HEIDENREICH, Urbane Kultur. Plädoyer für eine kulturwissenschaftliche
Perspektive, in: Volker KIRCHBERG, Albrecht GÖTSCHEL (Hg.), Kultur in der
Stadt. [...], Opladen 1998, 223.
(4) Die wohllöbliche landesfürstliche
Hauptstadt Laibach. Nach archivalischen Quellen bearbeitet von J[ohann] VRHOVEC,
Laibach 1886, 1 f .
(5) Wenn im Folgenden von "Slowenen"
und "Deutschen" die Rede ist, so richtet sich die Definition nach der
zeitgenössischen Begrifflichkeit analog zu dem Bekenntnis zur
Umgangssprache in den Volkszählungen.
(6) Vgl. u. a. Vasilij MELIK, Volitve v Ljubljani 18481918,
in: Kronika 29 (1981), 115-124.
(7) Vgl. u. a. Egon
PELIKAN, Laibach/Ljubljana: Kultur Ideologie Politik. Die "liberal-klerikale"
Spaltung in Slowenien am Ende des 19. Jahrhunderts und ihre Folgen, in: Helmut
KONRAD, Reinhard KANNONIER (Hg.), Urbane Leitkulturen 18901914.
Leipzig-Ljubljana-Linz-Bologna, Wien 1995 (Studien zur Gesellschafts- und
Kulturgeschichte 6), 169-180. Ervin DOLENC, Kulturni boj. Slovenska
kulturna politika v Kraljevni SHS 19181929, Ljubljana 1986. Ferdo
GESTRIN, Vasilij MELIK, Zgodovina Slovenska zgodovina od konca osemnajstega
stoletja do 1918, Ljubljana 1966.
(8) Vgl. dazu insbesondere: GESTRIN, MELIK, Slovenska
zgodovina, 264 f.
(9) Zu dieser Funktion der Vereine vgl. URBANITSCH,
Politische Öffentlichkeit, in: Das Zeitalter Kaiser Franz Josephs. 1. Teil:
Von der Revolution zur Gründerzeit 18481880, Wien 1987, 302.
(10) Vgl. Drutvo, in: Enciklopedija Slovenije, Band
2, Ljubljana 1988, 353.
(11) Vgl. dazu unter anderem: URBANITSCH, Die
Nationalisierung der Massen, in: Das Zeitalter Franz Josephs. 2. Teil: Glanz und
Elend 18801916, Wien 1987, 302.
(12) Iz naroda za narod, Ljubljana 1905, 10.
(13) Vgl. dazu vor allem: France KOBLAR, Devetdeset let,
in: Glasnik Slovenske matice 1, 1954, 1-6.
(14) Vgl. dazu: Olga JANA-ZORN, Historicno drutvo
za Kranjsko, Ljubljana 1996.
(15) Beispielsweise in der Jahreshauptversammlung 1892.
Vgl. dazu auch: Josip MAL, Nae muzejsko drutvo v teku sto let, in:
Glasnik Muzejskega drutva. Zbornik ob 100letnici drutva 18391939
20 (1939), 21.
(16) Laibacher Zeitung 278, 3. Dez. 1888, 2373.
(17) Erschienen in Ljubljana/Laibach 187476.
(18) Vgl. Melitta PIVEC-STELÈ, Kazalo k
zgodovinskim publikacijam Muzejskega drutva za Slovenijo 18911939,
Ljubljana 1939, 23-31.
(19) Vgl. Duan NECAK, Die Einstellung der modernen
slowenischen Geschichtsschreibung zur österreichischen Geschichte, in:
Herwig WOLFRAM, Walter POHL (Hg.), Probleme der Geschichte Österreichs und
ihrer Darstellung, Wien 1991 (Veröffentlichungen der Kommission für
die Geschichte Österreichs 18), 249 f.
(20) Josip GRUDEN, Zgodovina slovenskega naroda,
Ljubljana 19101916.
(21) PIVEC-STELÈ, Kazalo.
(22) Eduard SAMHABER, Die deutsche Literatur in Krain,
in: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild: Kärnten
und Krain, Wien 1891, 410.
(23) Die wohllöbliche landesfürstliche
Hauptstadt Laibach, 1 f.
(24) Bogo GRAFENAUER, Ob stoletnici zacetkov slovenskega
znanstvenega zgodovinopisja, in: Zgodovinski Casopis 35 (1981), 20 f .
(25) Vgl. dazu unter anderem Ana BENEDETIC: Prizadevanja
za ustanovitev slovenske univerze po letu 1898, Phil. Diss., Ljubljana 1996,
59-66.
(26) STARÈ, Slovensko vseucilice.
(27) Vgl. Emil BRIX, Mentalität ist gut Die
Teilung der Prager Universität 1882, in: Österreichische Osthefte 30
(1988), 74-78.
(28) Ivan HRIBAR, Promemoria in Sachen der Errichtung
einer Universität respektive vorläufig einer Rechtsfakultät in
Laibach, Laibach 1. März 1905, o. S.
(29) Shod ljubljanskega mecanstva, in: Vseucilike
zbornik. Sestavila Janko POLEC in Bogumil SENEKOVIC, Ljubljana 1902, 274. Siehe
auch: Laibacher Zeitung 218, 23. September 1911.
(30) Vgl. auch: Anton SLODNJAK, Ljubljana v luci
slovenske narodne misli, in: Kronika 29 (1981), 124-126.
(31) Vgl. dazu insbesondere Peter VODOPIVEC, Wien
Graz Triest und die slowenische Kultur im 19. Jahrhundert, in: Edith GAÁL,
Ernst B. SCHEBESTA (Hg.), Niederösterreich und seine historischen Nachbarn.
Zentrale Orte und regionale Kultur im zentraleuropäischen Raum, [...] Wien
1988, 130-134.
(32) Etwa in der Sitzung des Gemeinderates vom 10.
November 1901, in: Vseuciliki zbornik, 243-245.
(33) Vgl. dazu auch: Janez DRNOVEK, Oris odnosa
ljubljenskega obcinskega sveta. In: Zgodovina Ljubljane, 234.
(34) Vgl. etwa Andrej VEBLE, Boj za slovensko vseucilice,
Ljubljana 1909.
(35) Verhandlungen des krainischen Landtages zu Laibach
vom 28. December 1897 bis 28. Februar 1898, Band 39, Ljubljana 1898, 455. Vgl.
dazu auch: Ana BENEDETIC, Slovenski tudent v preteklosti na tujih in na
domaci univerzi (od konca 19. stoletja do druge svetovne vojne), in: Zgodovina
Ljubljane, 371.
(36) HRIBAR, Promemoria.