Jahrhundertwende – Literatur, Künste, Wissenschaften um 1900 in grenzüberschreitender Wahrnehmung

Forschungsvorhaben der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen


Von Andrea Albrecht, Susanne Friede (Göttingen)


Since 2002 a research project at the Academy of Sciences in Göttingen has been dealing with border-crossing perception in literature as well as the arts and sciences around 1900. Cultural periodicals are the focus of interest as they are especially suitable for tracing cultural transfer processes. As a first step a data base will be created which indexes articles extensively and, at the same time, documents and analyses transfer processes. The project examines the function of the periodicals in the transfer, their role in the conveyance of discourses as well as their media-specific self-reflexion of transnational communication.


Wir wollen die „Elite der deutschen schönen Literatur mit der Elite der deutschen Wissenschaft zu gemeinsamer Arbeit“ zusammenführen, heißt es 1884 in der Deutschen Rundschau. (1) Und tatsächlich widmete sich diese deutsche Kulturzeitschrift unter Beihilfe namhafter Natur- und Sozialwissenschaftler wie Emil Du Bois-Reymond, Ernst Haeckel oder Wilhelm Wundt dem Vermittlungs- und Popularisierungsanspruch in programmatischer Weise. Die Deutsche Rundschau konnte sich zwischen 1870 und 1910 als liberal-bildungsbürgerliches Popularisierungsmedium etablieren, in dem neben politischen, literarischen und ästhetischen Texten auch allgemein verständlich formulierte Artikel unterschiedlichster fachdisziplinärer Provenienz, darunter physikalische, biologische, medizinische, psychologische und mathematische Artikel, um nur einige beteiligte Disziplinen zu nennen, zu stehen kamen. Das publizistische Leitmotiv bestand bei Medien dieser Art zum einen in der ‚naturkundlichen Volksaufklärung’, die, wenn man so will, in vertikaler Richtung zwischen dem akademischen und dem nicht-akademischen Milieu vermitteln wollte, wendete sich zunehmend aber auch gegen den „tiefe[n] Riß zwischen den geistigen und den naturwissenschaftlichen Disziplinen“, (2) also gegen den Riss, den wir heute mit Charles Percy Snow als Kluft zwischen den „zwei Kulturen“ bezeichnen. (3)
Programmatische Grenzüberschreitungen fanden allerdings nicht nur zwischen den naturwissenschaftlichen Disziplinen auf der einen und den „geistigen“ Disziplinen (darunter werden hier die Geisteswissenschaften, aber auch die künstlerischen Disziplinen verstanden) (4) auf der anderen Seite statt. Grenzen wurden auch zwischen Nationalkulturen überschritten. Diese Form der Grenzüberschreitung dominiert im 1890 neugegründeten Mercure de France. Seit dem Gründungsjahr wurde beispielsweise dem kulturellen Geschehen in Belgien große Aufmerksamkeit geschenkt. Dies geschah zum einen, indem die Berichterstattung über Belgien konstant einen Platz in Rubriken wie Échos divers et communications, Journaux et Revues, Les Livres und Beaux-Arts findet, zum anderen, indem in Einzelartikeln zu belgischen Künstlern, Zirkeln und Ausstellungen Stellung genommen wurde. Wie in nahezu allen bildungsbürgerlich orientierten europäischen Kulturzeitschriften üblich, gehörte auch im Mercure de France der Abdruck von Übersetzungen literarischer Texte aus den europäischen Nachbarländern ebenso zum obligatorischen Bestandteil wie die regelmäßige Berichterstattung über politische und kulturelle Ereignisse, die jenseits der eigenen Nationalgrenzen stattfanden. Im Verlauf der Jahre wurde dabei die immer differenziertere, Nationengrenzen überschreitende Berichterstattung im Mercure de France durch die Einrichtung entsprechender Rubriken gewissermaßen in der Zeitschrift institutionalisiert. So finden sich im Jahre 1900 folgende Rubriken, die regelmäßig in bestimmten Abständen erscheinen (in alphabetischer Reihenfolge): Lettres allemandes, Lettres anglaises, Lettres espagnoles, Lettres italiennes, Lettres néerlandaises, Lettres portugaises, Lettres scandinaves, Lettres tchèques und Lettres polonaises. Die Berichterstattung über Belgien, der nach wie vor eine Sonderstellung zukommt, ist durch die Rubrik Chronique de Bruxelles repräsentiert.
Grenzüberschreitungen dieser Art waren nicht nur als solche intendiert, sondern führten in eigenen Unternehmen deutsche und französische Kulturzeitschriften zusammen: So startete die Freie Bühne (später Neue deutsche Rundschau. Freie Bühne) – das jüngere, seit 1890 erscheinende Konkurrenzblatt der Deutschen Rundschau – gemeinsam mit dem Mercure de France im Jahr 1895 eine „Umfrage bei Deutschen und Franzosen“, in der ausdrücklichen Absicht, eine „Deutsch-Französische Annäherung“ zu fördern. Ausgehend von der Beobachtung, dass die „Künstler [...] dem Nachbar so weit über die Grenze gekommen“ waren, „wie es die Politiker niemals hatten wagen dürfen“, (5) bemühte man sich durch den Abdruck der Umfrageergebnisse (darunter Stellungnahmen von Bruno Wille, Bertha von Suttner, August Bebel, Stéphane Mallarmé, Remy de Gourmont, Maurice Maeterlinck u. v. m.) aus beiden Ländern und in beiden Zeitschriften um eine jenseits der politischen Kontroversen ansetzende „Verständigung der Kulturvölker“. Während die „Mittheilungen der Tages-Presse“ durch „Skandalsucht und Medisance“ (6) dazu neigten, nationalchauvinistische Vorurteile und Stereotype zu tradieren, wollten sich die Kulturzeitschriften auf diese Weise trotz der durchaus kontrovers ausfallenden Stellungnahmen als Vermittlungs- und Verständigungsorgan profilieren. In diesem Sinne urteilte etwa Bertha von Suttner:

Dieses Hin- und Herüberreden des Mercure de France und der neuen Deutschen Rundschau z. B. – giebt es nur Auskunft über ein Mittel zu näherer Beziehung? nein: es ist ein solches Mittel. (7)

Dass die interkulturelle Kommunikation alles andere als einfach war, zeigt in diesem Zusammenhang ein Fallbeispiel aus dem Mercure de France. Von ihm ging – mehr oder minder unfreiwillig – eine Initiative aus, die nationalchauvinistische Einstellungen im eigenen Land bekämpfen wollte, durch ihren Ausgang und die im Folgenden ausgelöste Diskussion jedoch zeigte, dass in Frankreich auch tief verwurzelter Widerstand gegen die deutsch-französische Verständigung herrschte. Remy de Gourmont hatte im Mercure vom April 1891 unter dem Titel Le joujou patriotisme einen fünfseitigen Artikel veröffentlicht, der sich gegen die allgegenwärtige, „patriotische“ Phrasendrescherei der Franzosen gegenüber den Deutschen aussprach und mit den Worten „Nous ne sommes pas patriotes“ endete. (8)
Der Artikel bewirkte nicht nur, dass de Gourmont – wie er im Juni 1891 selbst den Lesern mitteilte (9) – seine Nebenbeschäftigung an der Bibliothèque nationale verlor, sondern löste medienübergreifend und international eine heftige Diskussion über die Berechtigung des französischen Patriotismus, das deutsch-französische Verhältnis und eine eventuelle Kriegstreiberei aus. Schon im Mai 1891 sah sich der Herausgeber des Mercure, Alfred Vallette, gezwungen, in einem für den Mercure bemerkenswert offenen und direkten Angriff – der ganz dem Programm der Zeitschrift entgegensteht, wie Vallette selbst bemerkt – Partei für de Gourmont zu ergreifen und dessen schärfsten Kritiker Nestor zurechtzuweisen. (10) Damit ging einher, dass das Pro und Contra von de Gourmonts Position in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, so im Écho de Paris, in dem Nestor veröffentlichte, und in der Bataille, wo Camille de Sainte-Croix vehement de Gourmonts Partei ergriffen hatte, diskutiert wurde. (11) Schon im Mai 1891 hatte de Gourmont eine fast vollständige, gelungene Übersetzung des umstrittenenen Artikels in der Critica sociale (12) gelobt (die sicher nicht die einzige Übersetzung geblieben sein dürfte), wodurch deutlich wird, dass der „Affäre de Gourmont“ niemals nur die innerfranzösische, sondern bereits mit der Veröffentlichung des Artikels in einer Kulturzeitschrift eine grenzüberschreitende Wahrnehmung beschieden war.
Inter- und transnationale Vermittlung auf der einen, inter- und transdisziplinäre Vermittlung (13) auf der anderen Seite: Durch ihre grenzüberschreitende Integrationsleistung arbeiteten die Kulturzeitschriften – und daher resultiert ihr Name – an der Bestimmung dessen, was um 1900 Kultur genannt wurde: ein inter- und transdisziplinäres und ein inter- und transnationales Konglomerat. Das Medium eignet sich daher auf ganz besondere Weise für die Beobachtung kultureller Transferprozesse, ist jedoch bisher weder von der Kulturtransferforschung (14) noch von der wissenschaftshistorisch interessierten Literatur- und Kulturwissenschaft (15) systematisch und umfassend untersucht worden. Dieses Desiderat resultiert unter anderem aus dem Umstand, dass es bisher keinen effizienten, zielsicheren Zugriff auf die in den Kulturzeitschriften versammelten Artikel gibt, dieser Zugriff aber die notwendige Voraussetzung für eine vertiefende Befassung darstellt. (16) An der Göttinger Akademie der Wissenschaften arbeiten wir daher seit dem Jahr 2002 daran, die Voraussetzungen für die vertiefende Analyse und Interpretation kultureller Transferprozesse zu verbessern. Unser Forschungsvorhaben, das unter der Leitung von Ulrich Mölk (Romanistik) und Werner Frick (Neuere deutsche Philologie und Komparatistik) unter dem Titel Jahrhundertwende – Literatur, Künste, Wissenschaften um 1900 in grenzüberschreitender Wahrnehmung firmiert (17) und im Sinne einer vergleichenden Kulturwissenschaft Kontakte und Transfers zwischen Literaturen, aber auch zwischen Literaturen und anderen Kulturleistungen (Künsten, Naturwissenschaften etc.) um die Jahrhundertwende (ca. 1885–1913) erforscht, richtet den Fokus dabei ausdrücklich auf das Transfermedium der Kulturzeitschriften (darunter Mercure de France, Nuova Antologia, Freie Bühne, Deutsche Rundschau u. a.). Zur materialen Grundlage unseres Projekts soll eine gerade im Aufbau befindliche Datenbank (18) avancieren, die nicht nur die Artikel umfassend indiziert und damit den Zugriff für andere spezifische Forschungsinteressen erleichtert, (19) sondern die beobachtbaren Prozesse auch unter Transferaspekten dokumentiert und analysiert. Ausgehend von der Hypothese, dass sich die Verlaufsformen des kulturellen und wissenschaftlichen Austauschs sowie die internationalen und interdisziplinären Profilbildungen der Moderne an diesem Medium konkret beobachten und komparatistisch erfassen lassen, fragen wir in der die Dokumentation ergänzenden Interpretationsarbeit (20) a) nach der Funktion der Kulturzeitschriften für den Kulturtransfer zwischen den Kulturen, Nationen und Regionen, b) nach der Rolle, die sie für die Vermittlung naturwissenschaftlicher, medizinischer, juristischer, politischer etc. Diskurse auf der einen und literarischer bzw. kulturwissenschaftlicher Diskurse auf der anderen Seite spielen, und c) nach der medienspezifischen Selbstreflexion der grenzüberschreitenden Kommunikation. In methodischer Hinsicht versuchen wir als Philologinnen und Literaturwissenschaftlerinnen unserem Gegenstand mit literaturwissenschaftlichen Mitteln (philologisch, hermeneutisch, sozialgeschichtlich, diskursanalytisch) gerecht zu werden, werden dabei aber durch eine multidisziplinär zusammengesetzte Kommission unterstützt, deren Mitglieder jeweils mit einem spezifischen Fachdiskurs vertraut sind. Wenn Wilhelm Voßkamp 1996 kritisch konstatierte, dass „die meisten geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekte mit interdisziplinärem Anspruch in der Regel intradisziplinär“ seien, „weil die theoretische Integrationsebene häufig noch durch philologisch-historische Methoden bestimmt“ sei, (21) so trifft dieser Vorwurf unser Projekt nur partiell: Auf der Basis unserer philologisch-literaturwissenschaftlichen Kompetenz versuchen wir, unserem interdisziplinären Gegenstand in die popularisierten Fachdiskurse hinein zu folgen. Wir betätigen uns methodisch insofern nicht inter-, aber transdisziplinär, in der Absicht – und dies definiert die Absicht des gesamten Forschungsvorhabens –, die in den Kulturzeitschriften repräsentierten multilateralen Transferprozesse beschreibbar zu machen.



(1) An unsere Leser, in: Deutsche Rundschau, Bd.41, Heft 1, Oktober 1884, II.
(2) Moderne Bildung, in: Kosmos. Naturwissenschaftliches Literaturblatt, Bd.1, 1904, 2. – Vgl. zu Wissenschaftspopularisierung grundlegend: Andreas DAUM, Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit 1848-1914, München 22002.
(3) Charles Percy SNOW, The Two Cultures and the Scientific Revolution, 1959.
(4) Anders Richter, Schönert und Titzmann, die den Begriff der „Disziplin“ für wissenschaftliche Diskurse reservieren. Karl RICHTER, Jörg SCHÖNERT, Michael TITZMANN, Literatur – Wissen – Wissenschaft. Überlegungen zu einer komplexen Relation, in: DIES. (Hg.), Die Literatur und die Wissenschaften (1770–1930), Stuttgart 1997, 9-36, hier: 23 f.
(5) Die Deutsch-Französische Annäherung. Eine Umfrage bei Deutschen und Franzosen, in: Neue Deutsche Rundschau (Freie Bühne), Bd.6, Heft 3, März 1895, 286-312, hier: 286.
(6) Wilhelm FOERSTER, Die Verständigung der Kulturvölker, in: Neue deutsche Rundschau (Freie Bühne), Bd.6, Heft 3, März 1895, 407-411, hier: 408.
(7) Bertha von SUTTNER, in: Die Deutsch-Französische Annäherung. Eine Umfrage bei Deutschen und Franzosen, 309.
(8) Siehe Remy de GOURMONT, Le joujou patriotisme, in: Mercure de France, Bd.2, Heft 16, April 1891, 193-198.
(9) Siehe Remy de GOURMONT, Échos divers et communications, in: Mercure de France, Bd.2, Heft 18, Juni 1891,375.
(10) Siehe Alfred VALLETTE, Malveillance, in: Mercure de France, Bd.2, Heft 17, Mai 1891, 261-268.
(11) De Gourmont wandte sich im Juni offenbar selbst mit einem Verteidigungsbrief an den Écho de Paris, musste diesen, weil dort die Veröffentlichung abgelehnt wurde, jedoch im Mercure vom Juli veröffentlichen (Vgl. Remy de GOURMONT, Lettre à L’Écho de Paris (Paris, 17 Juin 1891), in: Mercure de France, Bd.3, Heft 19, Juli 1891, 1-3). – Noch im Dezember des Jahres bezog sich Charles Merki in einer negativen Rezension des Buchs Nos frontières de l’Est von G. Démassue bei seiner Kritik an der dort betriebenen Kriegstreiberei auf de Gourmonts Argumente (Vgl. Charles MERKI, in: Les Livres, in: Mercure de France, Bd.3, Heft 24, 369).
(12) Siehe Remy de GOURMONT, Lettres italiennes, in: Mercure de France, Bd.2, Heft 17, 307.
(13) Vgl. dazu auch Andrea ALBRECHT, Susanne FRIEDE, Inter-, Trans- und Supradisziplinarität um 1900. Ein institutionalisierter Diskurs in deutschen und französischen Kulturzeitschriften, in: Frank BRAND, Franz SCHALLER, Harald VÖLKER (Hg.), Transdisziplinarität. Bestandsaufnahme und Perspektiven, Göttingen (erscheint voraussichtlich 2004).
(14) Grundlegend dazu: Michel ESPAGNE, Les transferts culturels franco-allemands, Paris, PUF, 1999 (Perspectives germaniques).
(15) Grundlegend dazu: Karl RICHTER, Jörg SCHÖNERT, Michael TITZMANN (Hg.): Die Literatur und die Wissenschaften 1770–1930, Stuttgart 1997. – Christine MAILLARD, Michael TITZMANN (Hg.): Literatur und Wissen(schaften) 1890–1935, Stuttgart 2002.
(16) Überzeugende Einzelstudien zu spezifischen Kulturtransferprozessen, die auch die europäischen Kulturzeitschriften angemessen berücksichtigen, liegen durchaus vor, so z. B.: Andreas SCHOCKENHOFF, Henri Albert und das Deutschlandbild des Mercure de France (1890–1905), Frankfurt/Main [u. a.] 1986 (Europ. Hochschulschriften, XIII, 116). – Karl Ulrich SYNDRAM, Die „Rundschau“ der Gebildeten und das Bild der Nation: Untersuchungen zur komparatistischen Bedeutung eines Typs bürgerlich-liberaler Zeitschriften für die Vermittlung nationaler Kunst- und Kulturvorstellungen im deutschen Sprachgebiet (1871–1914), Aachen 1988. – Roberta ZAMAGNI, L’accueil réservé à la littérature et à la culture italiennes dans le Mercure de France (1890–1915), Tesi di Laurea Univ. di Bologna 1996. – Le discours européen dans les revues allemandes (1871–1914). Der Europadiskurs in den deutschen Zeitschriften (1871–1914). Études réunies par Michel GRUNEWALD, en collaboration avec Helga ABRET et Hans Manfred BOCK, Bern [u. a.] 1996 (Convergences 1). – Johannes HEINSSEN, Historismus und Kulturkritik: Studien zur deutschen Geschichtskultur im späten 19. Jahrhundert, Göttingen 2003 (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 195).
(17) Kontaktadresse: Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, „Jahrhundertwende“, Theaterstr. 7, 37073 Göttingen.
(18) Die bibliographischen Daten sind demnächst abrufbar unter www.kulturzeitschriften1900.uni-goettingen.de
(19) Vorbild für die Indizierung ist die ebenfalls von der Göttinger Akademie erstellte Datenbank zu den Zeitschriften des 18. Jahrhunderts: Index Deutschsprachiger Zeitschriften (IDZ).
(20) Vgl. als erstes Fallbeispiel die oben skizzierte „Affäre de Gourmont“.
(21) Wilhelm VOSSKAMP, Jenseits der Nationalphilologien. Interdisziplinarität in der Literaturwissenschaft, in: Lutz DANNEBERG, Friedrich VOLLHARDT (Hg.), Wie international ist die Literaturwissenschaft? Methoden- und Theoriediskussion in den Literaturwissenschaften: kulturelle Besonderheiten im interkulturellen Austausch am Beispiel des Interpretationsproblems (1950–1990), Stuttgart–Weimar 1996, 87-98, hier: 88 f.

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