grelle musik <----> Intermedia: Science and the digital arts

grelle musik ist eine 1982 gegründete Plattform zur Realisierung experimenteller Formen der akustischen und visuellen Künste.



Die Attribution von Musik mit grell, einem Begriff visueller Bezeichnung signalisiert die Zielvorstellung, intermediale Arbeiten herzustellen wobei der Fokus besonders auf Musik als Modell für eine Theorie der Neuen Medienkünste gerichtet ist. Musik als Formalisierung der Logik des Auditiven stellt Imageries, entstanden aus auditiver Körper-Umwelt-Interaktion, bereit. Diese stellen Lebensbewältigungstechniken in einer durch Dynamisierung und Virtualisierung charakterisierten, geänderten Umwelt dar. Der Zugang zu ihr ist nur mehr mittelbar möglich durch Interfaces, instrumentarisierte und mediatisierte Körper-Handlungen in sozialen Situationen.

Musik und Medienkunst sind aufeinander bezogen

grelle musik führt Musik, die Medienkünste und den Alltag in der Digital Culture zusammen. Das übergeordnete Ziel ist die interdisziplinäre Arbeit, die sich im methodischen Grenzbereich zwischen Wissenschaft und Kunst ereignet. In konkreten Projekten werden nicht nur Synergien genutzt, sondern in Erweiterung des jeweiligen Grundverständnisses auch die Grenzen des Betriebssystems Universität und das der Künste zu erweitern versucht. Diese letztlich technologisch initiierte Kunstform des Alltags geht zugleich einher mit ästhetischen wie sozialen Veränderungen, die als Schritt in Richtung Informalisierung und Demokratisierung bezeichnet werden können.